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Das alljährliche Pfingstgrillen

Pfingsten war es wieder soweit, ein paar Freunde kamen zu Besuch und ich habe sie begrillt.
(Text und Bild kann Werbung enthalten)
Als Vorspeise gab es Lachsforelle, gewürzt mit der Wetter-Wirtschaft von Der kleine Bergmann.
Zubereitet habe ich sie im Pelletsmoker von Pirategrills, welcher 140 Grad und die Rauchstufe 1 hatte.
Dazu habe ich gegrillte Romana-Salatherzen a la „Weber-Grillkurs“ gemacht.
 Die Herzen in der Hälfte längs aufschneiden, waschen und mit Olivenöl beträufeln. 
Auf direkter Hitze mit der Schnittseite nach unten grillen bis sie etwas Farbe haben, danach wenden und mit Salz, Pfeffer, vielleicht auch mit Muskat, würzen, nun etwas Honig, Zitronensaft und ganz viel Parmesan drüber und noch so lange grillen bis der Parmesan aufweicht.
Zeitgleich habe ich noch einen Schweinekrustenbraten im Pelletsmoker mitgrillen lassen.
Diesen habe ich mit dem Pork-Rub von „Big Daddy‘s BBQ“ gewürzt und mit der Schwarte nach unten in einer mit etwas Wasser gefüllten „Ikea Pfanne“ gegrillt/gesmokt.
Bei einer Kerntemperatur von 65 Grad habe ich den Krustenbraten aus dem Smoker genommen und die Schwarte eingeschnitten, dann habe ich noch etwas Salz auf der Schwarte verteilt und wollte dann die Schwarte richtig im Oberhitzegrill aufploppen lassen.
Das hat nicht so gut geklappt, leider.  Ich bin mir nicht sicher woran es gelegen haben könnte.
Entweder weil er vorher die ganze Zeit im Wasser lag oder oder oder, dem werde ich mal auf den Grund gehen.
Die Schwarte, die leider nicht zur Kruste geworden ist, war nicht essbar, aber das Fleisch war der Knaller, richtig saftig und zart.
Parallel habe ich im Oberhitzegrill 2 Stücke Rinderbraten angegrillt und im Gasgrill auf ca 68-70 Kerntemperatur gezogen.
Memo an mich: Rinderbraten nicht mehr grillen, außer man schneidet ihn nachher auf der Maschine  zu Aufschnitt.
Versteht mich nicht falsch, das Fleisch konnte man essen, war auch auf den Punkt gegrillt, es ist aber eben kein Roastbeef.
Dazu gab es ein paar Salate, Dips und Brot.
Anschließend gab es noch den Dessert-Klassiker, Erdbeeren mit Marshmallows.
Dazu die Erdbeeren waschen, Strunk raus und am Strunk flach schneiden.
Einen Marshmallow mit der geschnittenen Seite mit der Erdbeere „nass“ machen und mit „ Ahoi-Brause“ bestreuen.
Die Beere mit der flachen Seite nach unten legen, oben einen Zahnstocher rein und den Marshmallow drauf und ab auf den Grill.
Am besten auf einer Grillmatte oder Schale!
Wenn die Erdbeeren etwas Saft verlieren und der Marshmallow anfängt zu verlaufen ist euer Nachtisch fertig.
Kleiner Tip, immer zu viel davon machen, das geht weg wie geschnitten Brot.